Reisebericht: Peking (China) – Eine Hauptstadt im Schnelldurchlauf

Anlass der Reise – Drei Tage Turbo-Tourismus zur Einstimmung auf Nordkorea

Anlässlich einer knapp sechstägigen Reise nach Nordkorea (Link: Erfahrungsbericht zur Reise nach Nordkorea) habe ich im April 2017 für rund drei Tage die chinesische Hauptstadt besucht. Weil ich die Gelegenheit, Peking zu sehen, im Rahmen einer Reise nach Shanghai Ende 2013 verpasst hatte, habe ich mich entschieden, die „Pufferzeit“ dieses Mal etwas großzügiger ausfallen zu lassen, um mir ein Bild von der Stadt machen zu können.

Geflogen mit der Lufthansa und einquartiert im Radisson Blu am Messe- und Kongresszentrum im Nordosten der Stadt möchte ich im Folgenden zunächst einige Bilder als Impressionen aus der Stadt zeigen und anschließend ein paar meiner persönlichen Highlights abseits der „üblichen“ Sehenswürdigkeiten der Stadt nennen.

Galerie – Impressionen aus Peking

Ich habe mich entschieden, die Stadt über die App „Google Trips“ und ohne Reiseführer oder Tripadvisor zu erkunden. Besonders empfehlen kann ich dabei die „Day Trips“, mit denen Google jeweils ein Set an Sehenswürdigkeiten bietet, die sich in der Regel fußläufig erreichen lassen. Ich habe mich dabei für einen Day Trip durch „Old Beijing“ entschieden und darüber hinaus einige weitere Sehenswürdigkeiten erkundet.

Persönliche Highlights – Vier Empfehlungen abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten

An dieser Stelle möchte ich gerne vier meiner persönlichen Highlights abseits jener Sehenswürdigkeiten nennen, die ansonsten in jedem Reiseführer als „Must Have“ beschrieben werden.

  • Highlight 1: Beijing Zoo
    Meine erste Empfehlung lautet in jedem Fall, sich den Zoo der Hauptstadt anzusehen. Der Zoo bietet eine große Artenvielfalt und unter anderem die seltene Möglichkeit, Pandas zu sehen. Zu einem Eintrittspreis von deutlich zehn Euro kann man hier ohne Probleme einen kompletten Tag verbringen!
  • Highlight 2: Street Food
    Zugegebenermaßen scheinen die Street Food Preise für Ausländer manchmal deutlich höher zu sein als für die Chinesen selbst. Dennoch: Für deutlich unter fünf Euro kann man an den unterschiedlichen Ständen (vgl. Gallerie: Foto von einem Street Food Stand) jeweils mehr als ausreichende Mahlzeiten erwerben – den Magen habe ich mir dabei übrigens nicht verdorben, insofern: Einfach mal machen! (Wichtig: Man sollte mit dem chinesischen System zum Zählen per Hand vertraut sein, um Mengen und Preise zu kommunizieren.)
  • Highlight 3: Ein Besuch im Carrefour Supermarkt
    Carrefour ist in China als Supermarkt recht verbreitet. Oblgeich die Preise eher europäisch sind, lohnt sich ein Besuch: Faszinierend ist die Auswahl der Speisen im Frische-, Fleisch- und Fischbereich (vgl. Gallerie: Das Foto von den hängenden Enten am Stück).
  • Highlight 4: Spaziergang durch ein städtisches Wohnviertel
    Ebenfalls zu empfehlen für alle, die Beijing mal ohne Touristen erleben wollen, ist das zentral gelegene Wohnviertel rund um die „Fensiting Hutong, Peking, China“ im District „Dongcheng Qu“, westlich des Konfuziustempel (Link: Google Maps). Hier kann man unter anderem die Fahrer der Fahrradtaxis in der Mittagspause sehen und hat auch an einigen Stelle die Gelegenheit, die regionale Küche zu entdecken!

Wer darüber hinaus noch sportlich interessiert ist, der sollte sich auf keinen Fall das Olympia Gelände mit dem „Water Cube“ (Schwimmhalle) und dem „Vogelnest“ (Stadion) entgehen lassen. Hier kann ich zusätzlich einen Spaziergang durch den Olympia Park im Norden des Geländes empfehlen!

Ich freue mich auf Fragen & Anregungen in den Kommentaren!